Das Fussballied von Fredl Fesl

Vierundvierzig Fussballbeine rasen hin und rasen her,

Denn das Spielfeld ist begrenzt und das macht´s besonders schwer.

Manchmal bleiben Sie auch steh´n oder treten nach dem Ball,

Das kann jeder selbst bestimmen, das ändert sich von Fall zu Fall.

Einer ist meisst schwarz gekleidet, hat ein Ding auf dem Er pfeift,

Und die Spieler sind beleidigt, wenn Er in die Tasche greift.

Denn da drin da hat Er Karten, rot und gelb recht gut gemischt,

Und die zeigt Er dann dem Spieler, der nach seinem Gegner drischt.

Plötzlich müllerts vor dem Kasten, dasVolk schreit Uwe wie mir scheint,

Da schießt der Müller knapp daneben, denn er war ja nicht gemeint.

Siebzigtausend auf den Rängen spielen vor Begeist´rung mit,

Mancher der ist so begeistert und giebt dem Vordermann ´nen Tritt.

Jedes Spiel wird bar bezahlt, auf Pfennig und auf Heller,

Und legt man ein paar Scheine drauf, dannlaufen Sie auch schneller.

Jedes Spiel hat auch ein Ende, denn die Spieler werden matt,

Morgen stet´s dann in der Zeitung, wer das Match gewonnen hat.

Am Ende der Meisterschaft weiß man wer am meisten schafft.

Wer der Meister ist der Welt, der kriegt auch das meißte Geld,

Für Geld, da kann man vieles kaufen, auch Leute, die dem Ball nachlaufen!


Das Lied vom kaputten Auto
von Fredl Fesl

Mein Auto ist gestorben, es springt mich nicht mehr an,

obwohl ich schon geflucht hab, so laut wie ich nur kann.

Doch alles fluchen hilft nichts, da krieg ich einen Zorn,

ich suche nach dem Motor, mein Auto hat ihn vorn.

Und dann hol´ ich das Verbandszeug, denn es kann sehr viel passier´n,

wenn Menschen, die in Wut sind , mit Werkzeug ´rumhantier´n.

>Einen Hammer, eine Zange, eine Schere und ein Licht,

das ist mein ganzes Werkzeug, mehr hab´ ich leider nicht.

Und dann hau´ ich mit dem Hammer fest auf den Vergaser drauf,

ein Startversuch misslingt mir, doch ich geb´ noch lang nicht auf.

Mit der Zange wird dann kurzerhand der Kühler abgeschraubt,

da ist mir zuviel Dampf drin, hoffentlich ist das erlaubt.

Opel, Opel, Karajan, ein jeder will ´nen Opel ha´m,

liegt er dann im Graben, will Ihn keiner haben.

Und dann schneid´ ich mit der Schere kleine Löcher in den Schlauch,

denn ein jeder Mensch braucht Luft, und ein Auto sicher auch.

Dann laß´ ich noch das Öl ab, schmier damit den Motor ein,

ich denk immer an die Mahnung, mit dem Öl nicht sparsam sein.

Nach dem Ölen stell´ ich fest, der Spruch ist nicht viel wert,

Das einer der gut schmieren tut auch ebensogut fährt.

Die Hände und die Kleider, alles ist mit Öl versaut,

Jetzt fahr ich ohne Auto denn jetzt fahr´ ich aus der Haut!