Das Alrafter Lied



1. Alraft, du mein Heimatland,
du bist meine große Liebe.
Wo einst meine Wiege stand,
da bin ich zu Haus.
Wo das Werbebächlein rauschet,
lacht der Mühlenwald mir zu.
Alraft, du, in deiner Flur,
find ich meine Ruh`.

Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen, kühler weht der Wind.

2. Wo der Bauer pflügt sein Feld,
fährt mit Kühen, Pferden, Schleppern
und sein weites Feld bestellt,
da bin ich zu Haus.
Wo am Alraftsberg ich stehe,
schau hinab auf unsern Ort.
Meine Heimat bist du mir,
hier möcht ich nicht fort.

Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen, alles jubelt froh.
Bunte Bänder schweben,
zwischen hohen Reben, auf dem Hut von Stroh.

3. Wo Familie und Beruf mich erfüllt in meinem Leben,
wo durch Arbeit ich was schuf,
da bin ich zu Haus.
Auf den Wiesen, Tälern, Höhen,
hab ich Blumen schon gepflückt,
lieb geworden bist du mir,
du hast mich beglückt.

Geige tönt und Flöte,
bei der Abendröte und im Mondesglanz.
Junge Winzerinnen winken und beginnen ihren Ringeltanz.

Text + Melodie von Hr. Obermann aus Ober Werbe.